Thomas Mitsch’s Weblog

Thomas Mitsch

Archiv für die Kategorie ‘Friedensbewegungen’

Aufruf zum baden-württembergischen Ostermarsch, 4. April 2009 von Kehl nach Strasbourg

Verfasst von Thomas Mitsch am Februar 15, 2009

Friedensnetz Baden-Württemberg

Friedensnetz Baden-Württemberg

Ostermarsch für den Frieden:
Nein zur Nato, Nein zum Krieg!

Demo Plakat Strasbourg

Demo Plakat Strasbourg

Die Europäische Friedensbewegung hat unter dem Motto “Nein zum Krieg, Nein zur NATO” zu Protesten gegen die NATO anlässlich der geplanten Jubiläumsfeier und zu einer großen Demonstration am 4. April in Strasbourg aufgerufen. Diesen Aufruf unterstützen wir. Deshalb führt der baden-württembergische Ostermarsch am 4. April über die Europabrücke von Kehl nach Strasbourg um uns diesen Protesten anzuschließen.

Dazu rufen wir alle Menschen auf!

der ganze Aufruf zum Ostermarsch des Friedensnetzes Baden-Württemberg

Veröffentlicht in Friedensbewegungen | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

Rückzug der Bundeswehr und Ausbau der humanitären Hilfe

Verfasst von Thomas Mitsch am Oktober 8, 2008

Petitionsuebergabe

Petitionsuebergabe

Aus Anlass der heutigen Bundestagsdebatte zur ISAF-Mandatsverlängerung hat die Friedensbewegung Unterschriften gegen die Mandatsverlängerung übergeben. Dazu erklärt Christine Buchholz, Mitglied im geschäftsführenden Parteivorstand:

 

Während der Bundestag über die Mandatsverlängerung diskutiert, haben Aktive der Friedensbewegung heute Unterschriften gegen die Mandatsverlängerung übergeben. Diese Unterschriften stehen für Millionen Menschen in diesem Land, die mehrheitlich gegen die Verlängerung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan sind.

Wir brauchen einen konsequenten Bruch mit der Afghanistan-Politik der Bundesregierung. Mit der Aufstockung des ISAF-Mandates um 1000 zusätzliche Soldaten und der Festschreibung des Einsatzes von Fernmeldern auch außerhalb des Nordens Afghanistans verschärft die Regierung ihren bisherigen Kriegskurs.

DIE LINKE fordert den Abzug der Bundeswehr und stattdessen eine Verstärkung der humanitären Hilfe.

Der Verband der Entwicklungshilfeorganisationen VENRO begründet die Notwendigkeit einer klaren Trennung zwischen militärischen Aktionen und ziviler Hilfe damit, dass die Vermischung von zivilen und militärischen Tätigkeiten die Arbeit der Hilfsorganisationen zunehmend gefährde.

Das Konzept der so genannten zivilmilitärischen Zusammenarbeit der Bundesregierung dient also nicht der Sicherung von zivilem Wideraufbau, sondern hängt dem Militäreinsatz ein ziviles Mäntelchen um. Den Schaden haben die Menschen in Afghanistan und die Helferinnen und Helfer.

Dass die Bundesregierung weg von OEF hin zu ISAF geht ist nur folgerichtig. Beide Missionen sind eng miteinander verwoben.  ISAF übernimmt längst die meisten Aufgaben, die ursprünglich von OEF übernommen wurden.

Deswegen wird DIE LINKE einer Verlängerung und Aufstockung des ISAF-Mandats nicht zustimmen.

 

Veröffentlicht in Friedensbewegungen | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , | 2 Kommentare »

Die Linke. beim Europäischen Sozialforum Malmö 2008 – Kurzbericht

Verfasst von Thomas Mitsch am September 20, 2008

Willi van Ooyen

rechts: Thomas Mitsch, links: Willi van Ooyen

Auch der Kreisverband Die Linke. Esslingen war in Malmö vertreten. Bei der Eröffnungsveranstaltung des ESF 2008 trafen sich auch der Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Hessischen Landtag Willi van Ooyen, die Abrüstungsexpertin der Linksfraktion im Bundestag Inge Höger und der Sprecher der Linken aus Wernau Thomas Mitsch.

 

 

 

 

Mac Urata

Vadana Shiva bei der Eröffnung, Foto: Mac Urata

Gemeinsam hatten sie die globalisierungskritische Rede von Vandana Shiva, Trägerin des alternativen Nobelpreises verfolgt. Die Linke. war an den zahlreichen Friedensgesprächen beteiligt. Nachdem Anfang 2008 führende Nato-Strategen den offenen nuklearen Erstschlag propagierten, steht die Friedensbewegung vor einer großen Herausforderung. In einem Gespräch fasste die Abrüstungsexpertin der Linksfraktion Inge Höger einige Ergebnisse der bisher stattgefundenen Friedensgespräche zusammen.

 

Thomas Mitsch

links: Inge Höger, rechts: Thomas Mitsch

 

Um der weltweiten Militarisierung entgegen stehen zu können bedarf es einer europäischen und internationalen Koordination der Friedens- und Antikriegsbewegung. Die Friedensbewegung fordert den Abzug der Truppen  aller Nato-Länder aus Afghanistan. Außerdem ist besonders darauf zu achten, das der Nachschub sowohl in den Irak als auch nach Afghanistan über Militärbasen und zivile Einrichtungen in Europa erfolgt. In einem workshop führte Thomas Mitsch aus, dass selbst die Deutsche Post, die DHL und deren zivile Strukturen für Munitionstransporte benutzt werden. Da die meisten europäischen Länder keine oder nur ungenügende Mengen an militärischen Frachtschiffen haben, werden zivile Frachter angemietet. Ebenso werden zivile Häfen genutzt z.B. Antwerpen Rotterdam und Bremen. Weiter, so Mitsch, wurden für die Zusammenlegung von Lufttransporten, mit dem Projekt SALIS sechs Frachtflugzeuge des Typs Antonov AN-124 für den gemeinsamen militärischen Betrieb geleast, die ihre Basis auf dem zivilen Flughafen in Leipzig haben. Tobias Pflüger, MdEP Linksfraktion und Christine Buchholz, Bundesvorstand der Partei Die Linke., und Willi van Ooyen waren u.a.

Willi van Ooyen

rechts: Willi van Ooyen

 

bei der internationalen Versammlung, zur Vorbereitung der Internationalen Vorbereitungskonferenz zum 60-jährigen Jubiläum der Nato, am 4. und 5. Oktober in Stuttgart. Insofern ist das ESF wichtig um die antimilitaristische Bewegung in Europa lebendig zu halten, ihr neue Energie zuzuführen und sie auf neue Länder und Bewegungen auszudehnen.

 

 

Veröffentlicht in Friedensbewegungen | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , , , , , , | 1 Kommentar »

Gemeinsam gegen Atomwaffen – auf nach Büchel! Aufruf zur Demo am 30. August 2008

Verfasst von Thomas Mitsch am August 24, 2008

Unsere Vision ist eine atomwaffenfreie Welt für unsere Kinder und Enkelkinder. Doch ein neues atomares Wettrüsten droht, denn noch immer gibt es 26.000 Atomwaffen weltweit, 20 davon lagern im deutschen Fliegerhorst Büchel in der Eifel.
Immer noch besteht die Gefahr eines Atomkrieges aus Versehen: durch einen technischen Fehler oder durch menschliches Versagen. Obwohl Atomwaffen grundsätzlich völkerrechtlich geächtet sind, werden bestehende Atomwaffenbestände nicht weiter vernichtet, sondern modernisiert. Obwohl schon die Drohung mit dem Einsatz der Atomwaffen ein Verbrechen an der Menschheit ist, wollen weitere Staaten ebenfalls Atomwaffen.

homepage von Thomas Mitsch

Bündnishomepage unsere Zukunft Atomwaffenfrei

Hintergründe

Veröffentlicht in Friedensbewegungen | Verschlagwortet mit : , , , , , , , , | Kommentar schreiben »

Zentraler Aufruf zu den Afghanistan Großdemo`s in Stuttgart und Berlin am 20. September 2008

Verfasst von Thomas Mitsch am Juli 13, 2008

Friedensnetz Baden-Württemberg

Friedensnetz Baden-Württemberg

Zentraler Aufruf zur Demonstration am 20.09.2008

in Berlin und Stuttgart

Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan

Nein zur Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan

 

Mit dem sieben Jahre andauernden Krieg in Afghanistan wurde keines der vorgeblichen Ziele erreicht. Im Gegenteil: Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. In den meisten Regionen Afghanistans herrschen Warlords und Drogenbarone. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Menschenrechte werden weiterhin mit Füßen getreten. Die Alphabetisierungsrate ist seit dem Einmarsch gesunken. Täglich sterben in Afghanistan 600 Kinder unter fünf Jahren. Alle 29 Minuten stirbt eine Frau bei der Geburt ihres Kindes. Die durchschnittliche Lebenserwartung ging zurück.

 

Für uns ist Deutschlands Beteiligung an diesem grausamen Krieg nicht akzeptabel. Die Besatzung, die gegenwärtige massive Kriegführung sowie die vorgesehene Verstärkung der US-Armee und der Bundeswehr drohen den Krieg zu verlängern und das Land weiter zu destabilisieren. Deutschland würde noch enger in die Kriegführungsstrategie der NATO und damit der USA verstrickt. Diese zielt ab auf die Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens und Zentralasiens zur Durchsetzung machtpolitischer und wirtschaftlicher Interessen.

 

Obwohl die Bundesregierung die zivile Aufbauhilfe zu ihrem Schwerpunkt für Afghanistan erklärt hat, wird für den Krieg ein Vielfaches der Mittel ausgegeben, die für den zivilen Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden. Der Verdacht liegt nahe, dass die „zivile“ Komponente des Bundeswehreinsatzes zur Rechtfertigung des Krieges instrumentalisiert wird.

 

Wiederaufbau, Demokratie und eine soziale Entwicklung können erst gelingen, wenn der Krieg beendet und die fremden Truppen abgezogen sind. Die frei werdenden Mittel müssen für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen genutzt werden.

 

Wir fordern von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, keiner Verlängerung oder Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan zuzustimmen. Hören Sie auf den Friedenswillen der Bürgerinnen und Bürger weiter zu missachten!

 

Wir unterstützen alle Soldatinnen und Soldaten, die von ihrem Grundrecht auf Verweigerung des Kriegseinsatzes Gebrauch machen.

 

Der Abzug der Bundeswehr würde die USA und andere Kriegsparteien unter Druck setzen, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen. Dadurch erhielte der Frieden eine echte Chance.

 

Wir wollen Frieden für Afghanistan. Dafür rufen wir in den nächsten Wochen und Monaten zu vielfältigen örtlichen und regionalen Aktionen auf: Zu Demonstrationen, Mahnwachen, Diskussionsrunden, Informationsveranstaltungen, Gesprächen mit Abgeordneten, Flugblatt-aktionen und Zeitungsanzeigen. Für den 20. September 2008 rufen wir zur bundesweiten Demonstration nach Berlin und Stuttgart auf.

 

Mit einer sogenannten „Antiislamisierungs-Konferenz“ in Köln versuchen Rassisten und Neofaschisten vom 19.-21. September Menschen muslimischen Glaubens zu kriminalisieren, zu diffamieren und auszugrenzen. Die Friedensbewegung begrüßt die geplanten Proteste mit dem Ziel, die „Antiislamisierungs-Konferenz“ zu verhindern. Der Kampf gegen Krieg und Rassismus ist für uns untrennbar miteinander verbunden.

 

Beginn/Auftakt 12:00 Uhr Lautenschlagerstraße in Stuttgart gegenüber Hauptbahnhof anschließend Demozug  durch Stuttgart Innenstadt, ca. 13:30 Uhr Abschlusskundgebung Schlossplatz,
Ende gegen 15:00 Uhr

 

 

 

Stimmen Sie mit Ihrer Unterschrift gegen die Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan unter http://www.thomas-mitsch.de

Veröffentlicht in Friedensbewegungen | Verschlagwortet mit : , , , , , , , | Kommentar schreiben »