Thomas Mitsch’s Weblog

Thomas Mitsch

Archive for Juli 2008

Interview mit Gabriele Zimmer, MdEP (Die Linke.), Schirmherrin des CSD 2008 in Stuttgart

Posted by Thomas Mitsch - Juli 27, 2008

 

Thomas Mitsch, MdEP Gabriele Zimmer

Thomas Mitsch, MdEP Gabriele Zimmer

 

Unter dem Motto „Ich glaube…“ wurde am 26. Juli 2008 wieder der Christopher Street Day Stuttgart (CSD) gefeiert. Höhepunkt war die CSD-Parade durch die Stuttgarter Innenstadt. Den Polizeiangaben zufolge bekamen rund 165.000 Zuschauer des Umzugs am Samstagnachmittag dieses Mal aber eine außergewöhnlich politische Parade zu sehen. Fast alle der knapp 50 Gruppen mit etwa 2000 Teilnehmern griffen das diesjährige Motto „Ich glaube…“ auf und vollendeten es auf die eine oder andere Weise. Der CSD Stuttgart erinnert  an die ersten Aufstände von Homosexuellen in der New Yorker Christopher Street 1969 und ist der Größte dieser Art in Süddeutschland. Im Vorfeld hatten Bundeskanzlerin Merkel (CDU), Ministerpräsident Öttinger (CDU) und Sozialministerin Monika Stolz (CDU) ein Grußwort abgelehnt. Schirmfrau des CSD ist in diesem Jahr Gabriele Zimmer (MdEP, Die Linke.). Es ist das erste Mal, dass diese Partei das Amt der Schirmherrschaft besetzt. Am Rande der Parade konnte ich der Schirmherrin Gabriele Zimmer einige Fragen stellen.

Interview mit Gabriele Zimmer

Das Interview wurde am 26. Juli 2008, von Thomas Mitsch, Ansprechpartner der LAG rote reporter/reporterinnen, der Partei Die Linke., Baden-Württemberg, geführt.

Posted in Interviews | Verschlagwortet mit: , , , , , , | Leave a Comment »

Zentraler Aufruf zu den Afghanistan Großdemo`s in Stuttgart und Berlin am 20. September 2008

Posted by Thomas Mitsch - Juli 13, 2008

Friedensnetz Baden-Württemberg

Friedensnetz Baden-Württemberg

Zentraler Aufruf zur Demonstration am 20.09.2008

in Berlin und Stuttgart

Dem Frieden eine Chance, Truppen raus aus Afghanistan

Nein zur Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan

 

Mit dem sieben Jahre andauernden Krieg in Afghanistan wurde keines der vorgeblichen Ziele erreicht. Im Gegenteil: Gewalt, Terror und Drogenhandel prägen den Alltag. In den meisten Regionen Afghanistans herrschen Warlords und Drogenbarone. Die Bevölkerung lebt in ständiger Angst und unter unwürdigen sozialen Bedingungen. Menschenrechte werden weiterhin mit Füßen getreten. Die Alphabetisierungsrate ist seit dem Einmarsch gesunken. Täglich sterben in Afghanistan 600 Kinder unter fünf Jahren. Alle 29 Minuten stirbt eine Frau bei der Geburt ihres Kindes. Die durchschnittliche Lebenserwartung ging zurück.

 

Für uns ist Deutschlands Beteiligung an diesem grausamen Krieg nicht akzeptabel. Die Besatzung, die gegenwärtige massive Kriegführung sowie die vorgesehene Verstärkung der US-Armee und der Bundeswehr drohen den Krieg zu verlängern und das Land weiter zu destabilisieren. Deutschland würde noch enger in die Kriegführungsstrategie der NATO und damit der USA verstrickt. Diese zielt ab auf die Neuordnung des Nahen und Mittleren Ostens und Zentralasiens zur Durchsetzung machtpolitischer und wirtschaftlicher Interessen.

 

Obwohl die Bundesregierung die zivile Aufbauhilfe zu ihrem Schwerpunkt für Afghanistan erklärt hat, wird für den Krieg ein Vielfaches der Mittel ausgegeben, die für den zivilen Wiederaufbau zur Verfügung gestellt werden. Der Verdacht liegt nahe, dass die „zivile“ Komponente des Bundeswehreinsatzes zur Rechtfertigung des Krieges instrumentalisiert wird.

 

Wiederaufbau, Demokratie und eine soziale Entwicklung können erst gelingen, wenn der Krieg beendet und die fremden Truppen abgezogen sind. Die frei werdenden Mittel müssen für humanitäre Arbeit zur Verbesserung der Lebensbedingungen genutzt werden.

 

Wir fordern von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, keiner Verlängerung oder Erweiterung des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan zuzustimmen. Hören Sie auf den Friedenswillen der Bürgerinnen und Bürger weiter zu missachten!

 

Wir unterstützen alle Soldatinnen und Soldaten, die von ihrem Grundrecht auf Verweigerung des Kriegseinsatzes Gebrauch machen.

 

Der Abzug der Bundeswehr würde die USA und andere Kriegsparteien unter Druck setzen, ihre Truppen ebenfalls abzuziehen. Dadurch erhielte der Frieden eine echte Chance.

 

Wir wollen Frieden für Afghanistan. Dafür rufen wir in den nächsten Wochen und Monaten zu vielfältigen örtlichen und regionalen Aktionen auf: Zu Demonstrationen, Mahnwachen, Diskussionsrunden, Informationsveranstaltungen, Gesprächen mit Abgeordneten, Flugblatt-aktionen und Zeitungsanzeigen. Für den 20. September 2008 rufen wir zur bundesweiten Demonstration nach Berlin und Stuttgart auf.

 

Mit einer sogenannten „Antiislamisierungs-Konferenz“ in Köln versuchen Rassisten und Neofaschisten vom 19.-21. September Menschen muslimischen Glaubens zu kriminalisieren, zu diffamieren und auszugrenzen. Die Friedensbewegung begrüßt die geplanten Proteste mit dem Ziel, die „Antiislamisierungs-Konferenz“ zu verhindern. Der Kampf gegen Krieg und Rassismus ist für uns untrennbar miteinander verbunden.

 

Beginn/Auftakt 12:00 Uhr Lautenschlagerstraße in Stuttgart gegenüber Hauptbahnhof anschließend Demozug  durch Stuttgart Innenstadt, ca. 13:30 Uhr Abschlusskundgebung Schlossplatz,
Ende gegen 15:00 Uhr

 

 

 

Stimmen Sie mit Ihrer Unterschrift gegen die Verlängerung der Mandate für den Bundeswehreinsatz in Afghanistan unter http://www.thomas-mitsch.de

Posted in Friedensbewegungen | Verschlagwortet mit: , , , , , , , | Leave a Comment »

Friedensblatt zu Afghanistan und Rückblick Ostermarsch 2008

Posted by Thomas Mitsch - Juli 12, 2008

Friedensnetz Baden-Württemberg

Friedensnetz Baden-Württemberg

 

Soeben ist die Ausgabe 73/2008 der Friedensblätter des Friedensnetzes Baden-Württemberg erschienen.

Posted in Friedensblätter | Verschlagwortet mit: , , , | Leave a Comment »