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Thomas Mitsch

Der Papst kommt! Aufruf zur Demonstration am 22.9.2011

Posted by Thomas Mitsch - September 1, 2011

verdi.de: Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender (Regenbogen)

Die schwul-/lesbischen Arbeitskreise von ver.di haben als Erstunterzeichner die Resolution und den Demonstrationsaufruf gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes unterzeichnet. Wir rufen alle ver.di- und DGB-Arbeitskreise auf, sich an der Demonstration am 22.9.2011 in Berlin gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes beteiligen. Start ist um 16:00 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin.
 
Wir finden es richtig und wichtig, dass wir gegen eine Politik des Papstes demonstrieren, die Seite an Seite mit einigen der brutalsten Diktaturen der Welt, Menschen auf Grund einer Eigenschaft für die sie nichts können, nämlich
schwul oder lesbisch zu sein, diskriminiert oder sogar umbringt bzw. langjährig einsperrt.
Nachdem weltweit anerkannt ist, dass man niemanden auf Grund seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten Hautfarbe, Religion, Geschlecht, Behinderung oder ethnischen Herkunft verurteilen kann, ist diese Politik des Papstes zutiefst unmenschlich und unchristlich. Sich dagegen zu wehren und den Kollegen beizustehen die dadurch noch heute in Deutschland am Arbeitsplatz weniger Rechte haben als andere, z.B. Beschäftigte in katholisch kontrollierten Kranken- und Sozialeinrichtungen, finden wir absolut richtig.
 
Die von uns unterzeichnete Resolution finden sie in der Anlage.
 
Die Gründe im Einzelnen, die geplanten Veranstaltungen sowie alle anderen Organisationen, die sich dem Aufruf angeschlossen haben, von der SPD bis zu Pro Familia können sie der dazu eingerichteten Internetseite: http://www.derpapstkommt.de/ entnehmen.
 
Da uns in den letzten Tagen nach diffamierender Berichterstattung auf reaktionären katholizismusnahen Internetseiten mehrfach Anfragen erreichten, wie die Gewerkschaft ver.di durch ver.queer zum Papstbesuch Stellung nimmt und welche Aktivitäten geplant sind, möchten wir dazu klarstellen:  
Nicht die Gewerkschaft ver.di als Gesamtorganisation, vertreten durch den Bundesvorstand bzw. den Gewerkschaftsrat hat sich bisher dazu geäußert, sondern allein die schwul-lesbischen Arbeitskreise. Ausserdem richtet sich der Protest nicht gegen den Papst als solches, sondern allein gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes. Hier können auch Sie unterzeichnen.

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