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Die Informationsstelle Militarisierung (IMI) bekommt den Aachener Friedenspreis! Die IMI wird 15 Jahre alt! Zwei Anlässe für eine große Feier.

Posted by Thomas Mitsch - September 20, 2011

Informationsstelle Militarisierung

Informationsstelle Militarisierung

Datum: Donnerstag 22. September, Uhrzeit: ab 19h30, Ort: Tübingen, Sudhaus (in den Räumlichkeiten der „Peripherie“), Hechingerstr. 203

Wir freuen uns ausgesprochen, dass wir dazu den Krimiautor Wolfgang Schorlau als Laudator gewinnen konnten. Dessen Protagonist, der Stuttgarter Detektiv Georg Dengler, ermittelt nicht selten in den gleichen geographischen und inhaltlichen Regionen, die auch die Informationsstelle Militarisierung beschäftigen. So widmet er ein ganzes Buch dem Kommando Spezialkräfte (KSK) und der Erforschung neuer Waffensysteme. Im „München Komplott“, das sich mit dem Attentat auf das Oktoberfest 1980 und den Gladio Strukturen der NATO beschäftigt, taucht ein Verein auf, der im Sudhaus seinen Sitz hat, der vom Verfassungsschutz beobachtet wird und sich kritisch mit deutschem Militarismus befasst. Man könnte fast auf die Idee kommen, für diesen Verein hätte die IMI Pate gestanden, denn seit ihrer Gründung – deren Anlass die Aufstellung der KSK war – beschäftigt sie sich kritisch mit der Militarisierung der Außenpolitik Deutschlands und der EU und ist daher so manchem ein Dorn im Auge.

Die Feier wird sich natürlich nicht nur auf die Laudatio beschränken, es wird Musik geben, die ein oder andere Geschichte und das ein oder andere Foto aus 15 Jahren IMI wird erzählt und gezeigt werden. Wir freuen uns, wenn viele Freunde der IMI zum anstoßen kommen.

 

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Raus aus Afghanistan: Chronik einer angekündigten Niederlage

Posted by Thomas Mitsch - September 28, 2008

IMI-Analyse 2008/030 – in: Junge Welt, 20.09.2008
Militärisch hat die NATO den Krieg um Afghanistan längst verloren. Immer mehr Soldaten bringen dem Land immer weniger Sicherheit. Mehr als 70000 Soldaten der Koalitionstruppen haben außerhalb ihrer Militärbasen nur sehr punktuell so etwas wie Bewegungsfreiheit, und die Zahl der »Sicherheitszwischenfälle« nimmt kontinuierlich zu. Das politische Eingeständnis dieser Niederlage wird jedoch durch immer härtere Militärschläge und durch den massiven Ausbau der Truppenpräsenz möglichst lange hinausgeschoben. Die Frage, die sich heute stellt, ist nicht, ob es einen militärischen Sieg geben kann, sondern wie viele Zehntausende zusätzliche Soldaten noch in das Land am Hindukusch geschickt werden, wie viele Milliarden an Steuergeldern für diesen Krieg noch ausgegeben werden und, vor allem, wie viele Zivilisten mit ihrem Leben für die rücksichtslose Machtpolitik der NATO-Staaten zahlen müssen, bis die NATO-Führung ihre Niederlage endlich eingesteht.
Die gesamte Analyse

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