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Rassismus darf kein Verkaufsargument sein

Posted by Thomas Mitsch - April 12, 2012

Annette Groth

Annette Groth

12.04.2012 – PRESSEMITTEILUNG – Annette Groth

„Die bewusste Förderung von volksverhetzenden antiziganisistischen und rassistischen Untertönen in der Zeitschrift ‚Weltwoche‘ ist ein Skandal. Der Versuch, mit derartigen Vorurteilen seine Auflage im rechten Spektrum zu steigern, hat mit Pressefreiheit nichts zu tun. Rassismus darf kein Verkaufsargument sein“, erklärt Annette Groth zur Strafanzeige gegen die Schweizer Zeitschrift „Weltwoche“ durch den Zentralrat Deutscher Sinti und Roma und durch das Berliner Bündnis „Rechtspopulismus stoppen“

Die ganze Pressemitteilung

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„Die gelbe Hand 2009/2010“

Posted by Thomas Mitsch - Februar 12, 2010

ver.di

ver.di

Auch in diesem Jahr hat der Verein „Mach meinen Kumpel nicht an! e.V.“ unter dem Titel

„Die gelbe Hand 2009/2010“

einen Wettbewerb ausgeschrieben. Er richtet sich an Auszubildende in Betrieben und Verwaltungen, Ausbilderinnen und Ausbilder und an Berufsschullehrkräfte und ruft dazu auf, Beiträge gegen  Diskriminierung, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus zu entwickeln (Einsendeschluss ist der 31.03.2010). Die besten Projekte werden mit Geld- und Sachpreisen ausgezeichnet. Für Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen werden zusätzlich Sonderpreise für die besten Landesprojekte vergeben. Die Preisverleihung findet am 20.05.2010 in der Hauptverwaltung von ver.di in Berlin statt und wird vom Niedersächsischen Minister für Inneres, Sport und Integration, Uwe Schünemann, vom ver.di Vorsitzenden, Frank Bsirske und  vom Vorsitzenden des Vereins „Mach meinen Kumpel nicht an!“, Giovanni Pollice vorgenommen.

Mehr Informationen

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keine Kapitulation vor rechtsextremer Gewalt. Solidarität mit der Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke

Posted by Thomas Mitsch - August 20, 2008

MdB, Ulla Jelpke

MdB, Ulla Jelpke

 

Dritter Anschlag auf Wahlkreisbüro von Ulla Jelpke – Nazis setzen lebensbedrohliche Waffe ein

In der Nacht zum 15. August 2008 gab es einen rechtsextrem motivierten Anschlag auf das Dortmunder Wahlkreisbüro von Ulla Jelpke, Bundestagsabgeordnete der Fraktion DIE LINKE. Die Scheibe des Büros ist dabei mit einem Geschoss zerschlagen worden. Ulla Jelpke erklärt hierzu:

 

Nach einer vorläufigen Einschätzung der Polizei hat es sich bei der eingesetzten Waffe um eine Stahlzwille gehandelt. Der rechtsextreme Hintergrund des Anschlags offenbart sich durch zwei Aufkleber, die auf Nazi-Aktionen anlässlich des Todestags des früheren Hitler-Stellvertreters Rudolf Hess hinweisen.

Bereits im Jahr 2007 hat es zwei Anschläge auf das Wahlkreisbüro gegeben, beide Male wurde die Scheibe zerstört und rechtsextreme Aufkleber geklebt bzw. Parolen gesprüht. Darüber hinaus erhalte ich in beinahe regelmäßigen Abständen neofaschistische Hass- und Drohbriefe.

Mit dem jetzigen Anschlag sind die Nazis dazu übergegangen, lebensbedrohliche Waffen einzusetzen. Damit hat sich das Gewaltniveau massiv erhöht. Für meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die Situation allmählich unerträglich.

Die Gewalteskalation bei den Anschlägen droht meine parlamentarische Arbeit einzuschränken. Damit ist auch das Bundestagspräsidium gefordert: Schon mehrfach habe ich darauf gedrungen, dass sicherheitstechnische Maßnahmen für das Wahlkreisbüro übernommen werden. Das Bundestagspräsidium hat aber erst vor wenigen Tagen mit einer formelhaften Begründung entsprechende Anträge von mir abgelehnt. Dabei sind auch andere Büros von Abgeordneten der LINKEN immer wieder Angriffen ausgesetzt, erst Anfang Juli z. B. das Kölner Büro von Paul Schäfer.

Es darf nicht sein, dass frei gewählte Abgeordnete des Parlaments und deren Mitarbeiter schutzlos den Angriffen gewalttätiger Nazis ausgesetzt werden. Ich bin auch nicht bereit, das Büro in einem Hinterhof zu verstecken. Das käme einer Kapitulation vor der rechtsextremen Gewalt gleich.

Ich fordere deshalb Bundestagspräsident Lammert auf, die Übernahme der sicherheitstechnischen Maßnahmen an meinem Wahlkreisbüro zu veranlassen.

Unabhängig hiervon zeigt der Anschlag: Der Kampf gegen Rechtsextremismus bleibt eine der vordringlichsten gesamtgesellschaftlichen Aufgaben.

Unterstützen Sie Ulla Jelpke mit Ihrer Forderung an den Bundestagspräsident Lammert, die Übernahme der sicherheitstechnischen Maßnahmen an ihrem Wahlkreisbüro zu veranlassen. Unterschreiben Sie hier!:

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