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Ortsverband DIE LINKE. Plochingen zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst

Posted by Thomas Mitsch - Januar 22, 2010

Die Linke. Ortsverband Plochingen

Die Linke. Ortsverband Plochingen

Der Ortsverband DIE LINKE Plochingen unterstützt die Tarifforderungen der Beschäftigten im öffentlichen Dienst und ihrer Gewerkschaften nach angemessenen Entgeltsteigerungen. Die Versorgung der Bevölkerung mit öffentlichen Dienstleistungen, so Plochingens Sprecher Rainer Hauenschild, ist eine notwendige gesellschaftliche Aufgabe. Die Angestellten in der öffentlichen Verwaltung, Männer und Frauen in der Abfallwirtschaft, die Erzieherinnen und Erzieher und die vielen anderen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes leisten eine wichtige Arbeit, die allen zu Gute kommt. Der öffentliche Dienst ist unverzichtbar für eine soziale und solidarische Gesellschaft.
Aber gute öffentliche Dienstleistungen sind nur dann gesichert, meint der Sprecher der Wernauer Linken Thomas Mitsch, wenn die Beschäftigten angemessen bezahlt werden. In den vergangenen zehn Jahren ist die Tarifentwicklung im öffentlichen Dienst deutlich hinter der Tarifentwicklung in der Gesamtwirtschaft zurückgeblieben. Das schlägt sich negativ auf die Motivation der Beschäftigten, die Neubesetzung offener Stellen mit qualifiziertem Personal und damit insgesamt auf die Qualität des öffentlichen Dienstes nieder. Die Durchsetzung der gewerkschaftlichen Forderungen nach Altersteilzeit und der Übernahme von Auszubildenden hingegen würde die Beschäftigtenstruktur verjüngen und die Qualität des öffentlichen Dienstes erhöhen.
In der Wirtschaftskrise wäre Lohnzurückhaltung im öffentlichen Dienst zudem eine fatale konjunkturpolitische Entscheidung. Volkswirtschaftlich notwendig ist dagegen eine Stärkung der Kaufkraft. Und das geht nicht mit Klientelpolitik und Steuergeschenken an die Besserverdienenden, wie es die Bundesregierung mit ihrem Wachstumsbeschleunigungs-gesetz vorgibt. Das ist unsozial und schafft kein Wirtschaftswachstum.
Entgeltsteigerungen im öffentlichen Dienst sorgen für mehr Geld im Portemonnaie von Beschäftigten, die es dringend brauchen und ausgeben. Sie sind deshalb wirtschaftspolitisch sinnvoll. Und eines zeigen die Milliardengeschenke der Bundesregierung an diejenigen, die schon genug haben: Geld scheint genug da zu sein.
Die Tarifrunde im öffentlichen Dienst, sagt Kreisvorstandsprecher Bernd Luplow, macht aber auch das Problem der jahrelangen Unterfinanzierung der Kommunen deutlich, das durch die jetzigen Steuergeschenke der Bundesregierung noch verschärft wird. Ohne Steuergerechtigkeit sind diese Probleme nicht lösbar. Die Lösung darf jedoch nicht sein, auf dem Rücken der Beschäftigten zu sparen. Auch Personalabbau im öffentlichen Dienst, mit dem die kommunalen Arbeitgeber drohen, ist der falsche Weg. Der Bedarf nach öffentlichen Dienstleistungen ist da. Seit 1991 wurden bereits 1,6 Millionen Arbeitsplätze im öffentlichen Dienst bei Bund, Ländern und Kommunen abgebaut. Kein anderer EU-Staat gibt heute prozentual weniger für den öffentlichen Dienst aus. Der Sozialabbau, den die Bundesregierung über den Umweg der Kommunen organisiert, muss gestoppt, die Kommunen müssen endlich ausreichend finanziert werden.
Der Ortsverband Plochingen wird sich in diese gesellschaftliche Auseinandersetzung einmischen und erklärt sich solidarisch mit den Forderungen der Beschäftigten und ihren Gewerkschaften.

Plochingen, Wernau, Deizsau, Altbach
Rainer Hauenschild, Thomas Mitsch, Bernd Luplow, Nilüfer Özdemir

http://www.Die-Linke-Esslingen.de

V.i.S.d.P. Thomas Mitsch & Rainer Hauenschild DIE LINKE. Ortsverband Plochingen

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7. Veranstaltung der Globalisierungsgespräche auf den Fildern November 2008 – Oktober 2009

Posted by Thomas Mitsch - Juli 21, 2009

attac ostfildern

attac ostfildern

ver.di Ortsverein Esslingen-Filder unterstützt Globalisierungsgespräche
auf den Fildern November 2008 – Oktober 2009

Chancen und Gefahren der fortschreitenden Globalisierung – Wege zu einer besseren Welt
Globalisierung ist der immer schnellere und weltweite Fluss und Austausch von Finanzströmen, Gütern, Menschen, Dienstleistungen und Informationen aller Art. Diese Prozesse sind Vielen noch gar nicht bewusst. Sie haben aber gravierende Auswirkungen auf unser Zusammenleben und führen zu neuen ökologischen, ökonomischen und sozialen Realitäten. Auch die Globalisierungskritiker erkennen sehr wohl die Chancen, die in diesen Veränderungen liegen, warnen aber vor den drohenden und bereits eingetroffenen negativen Folgen der Globalisierung: Klima- und Umweltkatastrophen, eine fortschreitende Auseinanderentwicklung von Arm und Reich und in der Folge Massensterben aus Armut und Krankheit, weltweite Migration und soziale Auseinandersetzungen, nationaler und religiöser Fanatismus und Terrorismus; erneuter Rüstungswettlauf und damit wachsende Kriegsbedrohung und Vieles mehr. Wenn wir nicht auch die Chancen der Globalisierung zum Schutz unseres Planeten – gerechtere Weltwirtschaft, humanitäre Hilfe, weltweite Bildungsförderung, Kulturaustausch u. v. a. – intensiver nutzen, werden wir Verlierer und Opfer der negativen Folgen der fortschreitenden Globalisierung sein, vielleicht sogar in atemberaubendem Tempo.

7. Veranstaltung: Globalisierung und Medien Termin: Mittwoch, 14.10.2009, Zeit: 19:30 Uhr, Ort: Clara-Zetkin-Haus – Stuttgart-Sillenbuch Gorch-Fock-Straße 26

Referent: Prof. Dr. Georg Fülberth (Marburg), Politikwissenschaftler, Journalist

Statt von Globalisierung sollte man besser vom Finanzmarktgetriebenen High-Tech-Kapitalismus sprechen. In ihm spielt die technologische Umwälzung eine zentrale Rolle. Information ist ein zentraler Rohstoff geworden. Sie wird in vielfacher Weise dem Finanzmarktgetriebenen Kapitalismus dienstbar gemacht. Die Geschwindigkeit mit der riesige Kapitalmassen bewegt werden, folgt einerseits den Interessen der Kapitalistenklasse,
andererseits bedient sie sich der modernen Informationstechnologie. Diese hat ihrerseits wieder Nachrichtenübermittlung und Unterhaltung auch außerhalb des Kernbereichs der Ökonomie revolutioniert. Die Printmedien und damit die Bindung an Nationalsprachen haben an Bedeutung verloren. Dass Musik eine
universell gültige Geltung gewonnen hat, ist ebenfalls Ergebnis dieser Entwicklung. Zugleich stellt sich auf diesem Gebiet die Eigentumsfrage neu. Stößt hier der Finanzmarktgetriebene Kapitalismus an eine Grenze?

Eine Veranstaltungsreihe von Attac Ostfildern entstanden in Zusammenarbeit folgender 9 Partnerorganisationen: Attac Ostfildern (verantwortlich), Attac Filder, Evangelisches Bildungswerk im Landkreis Esslingen, GEW Kreis Nürtingen / Esslingen, Katholisches Bildungswerk Kreis Esslingen e. V., Kinder- und Jugendförderung Ostfildern, Naturfreunde Stuttgart-Sillenbuch / Ostfildern, Verdi Ortsverband Esslingen / Filder, VHS Ostfildern, Waldheim Stuttgart e. V. Clara-Zetkin-Haus

Flyer für die Veranstaltungsreihe 2008-2009

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